BSW-EWH-Farbe-Logo-Text-72dpi1
Jutta

Jutta Mutschler aus Walldürn

P1410951
207-J

Museum Zeit(t)räume Walldürn

bei meinem Besuch im Museum von Bruno und Beate Kaiser fiel mir als erstes die beachtliche Sammlung mechanischer Musikinstrumente ins Auge:  Phonographen, Grammofone aller Art, Walzspieldosen und Plattenspieluhren, alle in einwandfreiem Zustand und spielbereit. Es ist schon ein besonderes Erlebnis, den Klängen dieser Raritäten zu lauschen.

Liebhaber von Spielzeug aus vergangenen Tagen kommen in diesem Museum ebenfalls auf ihre Kosten.

Fasziniert war ich von der Sammlung funktionierender, nostalgischer Radios, die ich noch aus meinen Kindertagen von den Besuchen bei Oma und Opa kenne.

Auch restaurierte Kirchturmuhren aus Hornbach, Glashofen, Bretzingen, und Ilshofen sind im Besitz der Familie Kaiser. Selbst die Walldürner Rathausuhr ist hier zu besichtigen.

Mein Eindruck: Ein, besonders auch für Fotografen, besuchenswertes Museum.


http://www.museum-zeittraeume.de

 

Legende zur Wallfahrtskirche Walldürn

Im Jahr 1330 zelebrierte Heinrich Otto, der Priester der Stadt Walldürn, in der Stadtkirche die heilige Messe. Während der Wandlung stieß er versehentlich an den geweihten Kelch, wobei sich ein Teil des Messweines auf das darunterliegende Tuch ergoss.

Mit Schrecken bemerkte der Priester, dass sich die verschüttete Flüssigkeit in ein Abbild des Gekreuzigten und weiterer 11 Häupter Christi verwandelte. Heimlich versteckte Heinrich Otto das Tuch hinter dem Altarstein. Erst auf dem Sterbebett erleichterte er sein Gewissen. Das Tuch wurde an der genannten Stelle gefunden, das Ereignis ging unter dem Namen „Blutwunder“ in die Geschichte ein.

Papst Eugen IV gewährte im Jahr 1445 allen Pilgern nach Walldürn Ablass und förderte dadurch die Wallfahrt. Im Jahr 1962 erhielt das Gotteshaus durch Papst Johannes XXIII den Titel „Basilika minor“.

Seit dem Bekanntwerden des Blutwunders besuchen jedes Jahr ca. 100.000 Pilger die Kirche im Rahmen der Wallfahrt. Neben dem klassischen Weg zu Fuß, die Kölner Fußwallfahrer legen hierbei innerhalb von 7 Tagen über 260 Kilometer zurück, benutzen in den letzten Jahren viele Gläubige Busse, Bahnen und den eigenen PKW.

 

P1200814
blutaltar1 P1420783
Projekt3
6
Projekt 5

Auf dem Kalvarienberg in Bad Tölz

Einen wunderbaren Ausblick auf die Kurstadt und das Isartal bietet der Gipfel des Kalvarienbergs, der durch mehrere Fußwege zu erreichen ist. Die hier befindliche barocke Heilig-Kreuz-Doppelkirche ist von jedem Punkt aus in Tölz zu sehen, die Einwohner verliehen dem Gotteshaus daher auch den Namen „Die Krone von Bad Tölz“.

Im Innern des Gebäudes richtet sich das Augenmerk des Besuchers besonders auf die Heilige Stiege, ein der Scala Santa, der Heiligen Treppe im römischen Lateranpalast nachempfundenes, architektonisches Meisterwerk.

Prachtvoller Figurenschmuck auf dem Geländer und eine wunderschön bemalte Decke ergänzen den Raum.

Neben der Kirche befindet sich die Leonhardi Kapelle. Sie verdankt ihre Entstehung Bauern und Zimmerleuten der Umgebung, die während der Sendlinger Bauernschlacht im Jahre 1705 die „Mordweihnacht“ überlebt hatten. Seit 1805 ziehen die Tölzer Bauern mit ihren Pferdegespannen hinauf zur Kapelle, um die Heiligen zu ehren.

 

P1410514-900
P1410514-5 P1410255
P1410255666
P1410282-66
P1410747
P1410742-300

Der Strauß, ein beeindruckender Vogel

Einige Besuche während meines Ostseeurlaubes 2018 habe ich der Straußenfarm „Ostseeblick“ gewidmet. Die Farm erstreckt sich zwischen Hohenfelde und Satjendorf am rechten Ausläufer der Kieler Förde, man nennt die Landschaft die Probstei. Faszinierend sind nicht nur die rund 200 Vögel die man vom Ei über das Küken, den Halbstarken bis hin zu den ausgewachsenen, mächtigen Straußen studieren kann, sondern auch der wunderschöne Ausblick, den sowohl die Vögel als auch die Besucher hier genießen können.

Neben vielen interessanten und wertvollen Informationen über die Vögel und die Geschichte des Straußenhofes, die man auf einem Rundgang bekommen kann, führt der Weg auch in das kleine Restaurant und in den Shop. Nach dem Rundgang hat man erfahren, wie wertvoll das Fleisch dieser Vögel ist und dass der Strauß durchaus eine wichtige Rolle in der Nahrungskette spielen kann. Cholesterin und Fett sind bei diesem Vegetarier nahezu ein Fremdwort und die Fleischfarbe entspricht dem eines Rindersteaks.

In der Speisekarte des farmeigenen Restaurants finden sich leckere Gerichte vom Strauß, wie Gulaschsuppe, Bratwurst bis hin zum Filetsteak. Es gibt natürlich auch Pommes. Ich habe mich bei meinen Besuchen regelmäßig durch die Karte gearbeitet.
Das Straußenei hat Platz für 24 Hühnereier oder entspricht 240 Wachteleiern, ein gewaltiges Omelett also.

Es war ein schönes Erlebnis auf der Straußenfarm „Ostseeblick“. Wenn ihr mal dort vorbeikommt, einen Besuch ist es allemal wert.

http://www.straussenfarm-ostseeblick.de/

 

12198
IMG_2414
12207
12203
12194
Willkommen | Jutta | Waldemar | Kontakt | Danke |